Wo Einkäufer nach Lohnfertigern suchen

Warum viele Lohnfertiger zu wenig Aufträge haben

In der Fertigungsindustrie wird es für Lohnfertiger zunehmend schwieriger, Aufträge zu akquirieren. Die traditionellen Methoden, wie Telefon-Kaltakquise oder der Einsatz von Branchenverzeichnissen, verlieren an Wirksamkeit. Der Grund? Einkäufer recherchieren heutzutage hauptsächlich online und nutzen Plattformen, um Lieferanten zu finden. Dies bedeutet, dass Lohnfertiger ihre Sichtbarkeit im Internet verbessern müssen, um relevant zu bleiben.

Beispiele für veraltete Methoden

  1. Telefon-Kaltakquise: Kontakte, die in der Vergangenheit durch Kaltakquise gewonnen wurden, sind oft nicht mehr effektiv. Sie führen häufig zu Ablehnungen und Zeitverschwendung.

  2. Fachmessen: Während sie nach wie vor eine Möglichkeit sind, Kontakte zu knüpfen, hat die Pandemie die Teilnahme und das Networking stark eingeschränkt.

Wie Einkäufer heute Fertigungspartner finden

Heute laufen die meisten Suchprozesse für Fertigungspartner digital ab. Ein typischer Einkaufsvorgang gestaltet sich so:

  1. Technische Spezifikationen: Der Einkäufer beginnt mit einer technischen Zeichnung oder Spezifikation.
  2. Suche nach Lieferanten: Er gibt relevante Suchbegriffe wie „CNC Lohnfertigung Deutschland“ bei Google oder auf spezialisierten Plattformen ein.
  3. Vergleich von Anbietern: Immer mehr Einkäufer vergleichen Angebote direkt online, prüfen Bewertungen und sehen sich Referenzen an.
  4. Anfragen stellen: Mehrere Lieferanten erhalten gleichzeitig Anfragen, was den Preiswettbewerb verschärft.
  5. Entscheidung treffen: Bei der Auswahl fließen Kriterien wie Preis, Lieferzeit und vor allem Vertrauen mit ein.

7 Wege, wie Lohnfertiger neue Industriekunden gewinnen

1. Optimierung Ihrer Online-Präsenz

Problem:

Viele Lohnfertiger haben eine schwache Online-Sichtbarkeit.

Praxisbeispiel:

Ein kleiner CNC-Betrieb hat seine Website modernisiert und mit Informationen über Maschinen und Technologien angereichert.

Umsetzungsschritte:

  1. Verbessern Sie Ihre Website für mobile Endgeräte.
  2. Integrieren Sie klare Calls-to-Action (CTAs).
  3. Nutzen Sie SEO für relevante Begriffe (z.B. „Lohnfertigung Metallteile“).

Praktischer Tipp:

Veröffentlichen Sie regelmäßig Inhalte, um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen.

2. Nutzung von B2B-Marktplätzen

Problem:

Ohne aktive Akquise bleiben viele Fertigungsunternehmen unentdeckt.

Praxisbeispiel:

Ein Lohnfertiger hat sich auf Price4Parts angemeldet, um seine Maschinenkapazitäten transparent zu machen.

Umsetzungsschritte:

  1. Registrieren Sie sich auf einem B2B-Marktplatz.
  2. Erstellen Sie ein Profil mit allen relevanten Informationen.
  3. Reagieren Sie zügig auf Anfragen.

Praktischer Tipp:

Aktualisieren Sie Ihr Profil regelmäßig, um always relevant zu bleiben.

3. Entwicklung von Landingpages

Problem:

Die allgemeine Website erschwert gezielte Kundenansprache.

Praxisbeispiel:

Ein Unternehmen erstellte spezifische Landingpages für CNC-Bearbeitung und Spritzguss.

Umsetzungsschritte:

  1. Entwerfen Sie spezifische Landingpages für Ihre Dienstleistungen.
  2. Fügen Sie relevante technische Informationen und Anwendungsbeispiele hinzu.
  3. Optimieren Sie die Seiten für Suchmaschinen.

Praktischer Tipp:

Fügen Sie Kundenbewertungen auf Ihren Landingpages hinzu, um Vertrauen zu schaffen.

4. Schneller Angebotsprozess

Problem:

Einkäufer verlassen sich oft auf Unternehmen, die schnell liefern.

Praxisbeispiel:

Ein Lohnfertiger hat einen automatisierten Angebotsprozess implementiert, der innerhalb von 24 Stunden reagiert.

Umsetzungsschritte:

  1. Investieren Sie in eine Software zur Angebotsautomatisierung.
  2. Reagieren Sie blitzschnell auf Anfragen.
  3. Halten Sie Ihre Preise und Lieferzeiten stets transparent.

Praktischer Tipp:

Kommunizieren Sie Ihre Lieferzeiten klar in Ihren Angeboten.

5. Spezialisierung auf Branchen

Problem:

Generalisten stehen unter höherem Preisdruck.

Praxisbeispiel:

Ein Anbieter hat sich auf die Automobilindustrie spezialisiert und hat einen Nischenmarkt gefunden.

Umsetzungsschritte:

  1. Identifizieren Sie Ihre Nische in der Fertigungsbranche.
  2. Passen Sie Ihr Marketing an die spezifischen Bedürfnisse dieser Branche an.
  3. Bieten Sie maßgeschneiderte Lösungen an.

Praktischer Tipp:

Nehmen Sie an branchenspezifischen Veranstaltungen teil, auch wenn sie virtuell sind.

6. Kooperation mit anderen Lohnfertigern

Problem:

Kapazitätsengpässe oder wenig Diversifikation.

Praxisbeispiel:

Ein Stahlbearbeiter kooperierte mit einem Kunststoffbearbeiter, um kombinierte Angebote zu schaffen.

Umsetzungsschritte:

  1. Suchen Sie nach Partnern in komplementären Bereichen.
  2. Entwickeln Sie gemeinsame Angebote, um die Marktanteile zu erhöhen.
  3. Teilen Sie Ressourcen, um Kosten zu senken.

Praktischer Tipp:

Nutzen Sie lokale Netzwerke oder Online-Plattformen, um Verbindungen herzustellen.

7. Internationale Kunden aquirieren

Problem:

Viele Lohnfertiger konzentrieren sich nur auf den nationalen Markt.

Praxisbeispiel:

Ein Unternehmen erweiterte sein Geschäft nach Osteuropa und konnte dadurch die Auftragslage signifikant steigern.

Umsetzungsschritte:

  1. Analysieren Sie internationale Märkte, die zu Ihren Dienstleistungen passen.
  2. Erstellen Sie mehrsprachige Marketingmaterialien.
  3. Stellen Sie kontaktfreudige Vertreter ein, die lokale Märkte verstehen.

Praktischer Tipp:

Verfolgen Sie Veränderungen in internationalen Handelsabkommen, die Ihre Branche betreffen können.

Preis4Parts: Brücke zwischen Einkäufern und Herstellern

Price4Parts.com bietet Lohnfertigern eine Plattform, um ihre Kapazitäten für potenzielle Neukunden sichtbar zu machen. Einkäufer aus der Industrie können hier Angebote von verschiedenen Herstellern einholen, ohne den langwierigen Prozess der klassischen Akquise durchlaufen zu müssen.

Indem Sie Ihre Maschinen und Verfahren auf Price4Parts präsentieren, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Unternehmen bei den richtigen Einkäufern ins Blickfeld rückt.

Schlussgedanken

Um im heutigen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu sein, müssen Lohnfertiger ihre Ansätze zur Kundengewinnung überdenken. Die Integration von digitalen Lösungen, die Nutzung von B2B-Marktplätzen und eine klare Ansprache durch spezialisierte Inhalte sind entscheidend, um neue Industriekunden zu gewinnen und freie Maschinenkapazitäten nachhaltig auszulasten.

Setzen Sie auf Vernetzung, kontinuierliche Prozesse und ein starkes Online-Präsenz – auf diese Weise steigern Sie Ihre Chancen im hart umkämpften Markt der Lohnfertigung erheblich.

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